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Mittwoch, 1. Mai 2002

Der Anfang meines neuen Projektes




Im Jahr 2001 stieg ich aus meinem bisherigen Leben um in einen neuen Abschnitt, der mir in den kommenden Jahren viel Freude, Schweiss und sammeln von Erfahrung bescheren wird.
Das Land um mein "Hexenhaus" war Jahrzehnte nicht bewirtschaftet, oder gepflegt worden. Es wartete also viel Arbeit auf mich um den Urwald etwas zu lichten und genügend Freiraum für Mensch, Tier und Pflanzen zu schaffen.

Das Jagdhaus selber verfügte über eine provisorische Wasserversorgung mittels eines 1000l-IBC Tanks, der erhöht stand. Diese Wasserversorgung war auf keinen Fall wintertauglich. Ich reaktivierte den Tiefbrunnen und stellte einen 300l Wassertank im Keller auf. Mithilfe einer Tauchdruckpumpe in ~14m Tiefe die den Wassertank befüllt und nachgeschaltetem Hauswasserwerk konstruierte ich die neue Wasserversorgung. Da der Brunnen im Hochsommer manchmal nur noch wenig Wasser liefert, verfüge ich über eine kleine Reserve. Im Notfall kann ich mit Wasser von einem in der Nähe gelegenen Bach und einem Wasserfilter den Wassertank nachfüllen. Das ganze Lebensprojekt soll auf jeden Fall so konzipiert werden, daß ein Leben ohne Elektrizität und Maschinenpark gelebt werden kann.

Die benötigte Ausrüstung für ein einfacheres Leben konnte ich bei einem Ausrüster erwerben, den ich durch Zufall im Internet gefunden habe. Da konnte ich Petroleumlampen, Waschbrett und andere Haushaltsgegenstände erwerben, die ich sonst nur im Antiquitätenhandel zu finden glaubte.

Schlittenhundezeit




Das bin ich


An einem bitterkalten Januartag im Jahr 1956, erblickte ich im badischen Karlsruhe das Licht der Welt. Schon früh war meine Abenteuerlust vorhanden. In meiner schulfreien Zeit war ich meistens in der Natur unterwegs um mit Freunden irgendwelche abenteuerlichen Unterkünfte zu bauen, oder selbstgebaute Flösse auf der nahen Alb zu erproben. Mit meinem ersten Auto, einem R4 machte ich dann auch gleich die ersten großen Fahrten. Später folgten dann Fernreisen mit der inzwischen vorhandenen Familie im umgebauten Unimog Typ 404S. Über Unimog Typ416, Geländewagen mit Dachzelt, Pickup mit Wohnkabine landete ich schliesslich bei meiner neuen Leidenschaft- den Schlittenhunden. In meinem Fall waren es Alaskan Malamutes, die "Frachtlokomotiven des hohen Nordens". Mit diesen Hunden unternahmen wir ausgedehnte Wintertouren im naheliegenden Frankreich, Österreich, Tschechien, etc. Später wurde daraus dann sogar eine Geschäftsidee. Ich betrieb einen damals noch seltenen Ausrüstungsshop für Outdoorausrüstungen und Schlittenhundezubehör mit angegliederter Möglichkeit für Winterreisen und Wintersurvival mit Schlittenhunden.
 

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