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Montag, 26. Dezember 2011

Lesetipp

Nach langer Zeit wieder eine Buchempfehlung



Es enthält viele Bauanleitungen und Rezepte.

Ab sofort ergänzt es auch meine SV-Bibliothek.

Jahresrückblick

Der Jahreswechsel steht bevor und damit ist es wieder an der Zeit, über die erreichten Ziele nachzudenken.

Auf die Schnelle würde ich erst Mal sagen- immer noch ziemlich weit weg vom erträumten Selbstversorgerleben.

Größtes Bau-Projekt in diesem Jahr, war die Sanierung der südlichen Dachhälfte, die ich ja Dank tatkräftiger Mithilfe von "Eddi" in doch recht kurzer Bauzeit vollbracht habe.

Es war jetzt bei den ersten heftigen Schneefällen schon ein gutes Gefühl zu wissen, daß kein Schmelzwasser mehr in die Wohnräume gelangen kann. Die enormen Stürme hat es auch ohne
Schäden überstanden. Die von mir erdachte Konstruktion hat sich bewährt.

Der neu gebaute Garten-Geräteschuppen erfüllt auch seinen Zweck. Wie von mir gefordert, ist
dieser auch "Mäusedicht". Also keine angenagten und verkotete Dinge mehr im Stauraum.

Von Flüssiggas und Lampenpetroleum bin ich immer noch abhängig, wobei ich den ersten schnellen
Kaffee schon mit Hilfe eines "IKEA-Kochers" produziert habe. ( Dieses ist ein großer, gelochter IKEA-Bestecksammler aus VA, der mit Hilfe von brennenden Holzschnippseln, eine Art "Pyrolysekocher" darstellt. Bilder folgen!

An der Verwendung alternativen Gases, wie z.B. Methangas, oder Browngas denke ich auf jeden Fall.
Eine Reduzierung der Brennholzmenge durch Einsatz eines "Rocketstove-Einsatzes", in meinem
Ofen, ist auch geplant.


Der Anbau von Nahrungspflanzen war witterungsbedingt wieder einmal recht enttäuschend.
Extreme Hitze, Trockenheit und dann wieder auftretende nasse Kälteperiden, sowie weitere Dürre
und frühe Frostphasen haben recht viele Schäden angerichtet und Ernteausfälle ( zum Teil Komplettausfall) gebracht.
Saatgut konnte ich gar keines gewinnen, da die Blüten nicht ausreifen konnten.
Ohne Zukauf von Lebensmitteln, wäre es eng geworden, da es im umliegenden Wald auch nichts zu ernten gab.
Das bedeutet jetzt nicht, daß ich verhungert wäre, nur hätte ich jagen und fischen müssen.

Jetzt im Winter:

Die Wasserversorgung ist jetzt Ende Dezember immer noch "Survivaltechnisch"- der Brunnen gibt weiter kein Wasser her, also wird das Regenwasser mit einer "Katadyn-Filterkerze" aufbereitet.

Bedingt durch längere Abwesenheit der Sonne, waren die Speicher-Akkus auch entleert. Nur um den Notebook zu betreiben, möchte ich den "Notstromgenerator" nicht betreiben. Also wurde halt wieder
ohne Elektrizität gelebt, ganz so wie unsere Vorfahren. Früh ins Bett und wenn es hell genug ist aus den Federn. Dieses spart dann auch Lampen-Petroleum. :-)






Samstag, 24. Dezember 2011

Weihnachten 2011

Ich wünschen allen meinen Lesern, Sponsoren, Fans, Freunden und Bekannten, ein gesegnetes und besinnliches Weihnachtsfest.

Mittwoch, 30. November 2011

Weihnachten

Ist es mein Alter, oder habe ich den Eindruck, dass die Weihnachtszeit früher einfach schöner war?

In der heutigen Zeit, gibt es ab September schon Lebkuchen und andere weihnachtliche Leckereien zu kaufen.

Früher erst ab 1. Advent


Heute weihnachtlich geschmückte Läden, schon ab Anfang November.

Früher ab 1. Advent 


Heute sind Vorgärten und Fenster schon ab Mitte November kitschig grell beleuchtet- Die Lichtverschmutzung ist enorm. Die Straßenbeleuchtung könnte ausgeschaltet bleiben.

Früher gab es vereinzelt beleuchtete Vorgarten-Tannenbäume.


Heute wird der  Wunschzettel in "AMAZON" veröffentlicht und per Email verschickt.

Früher schrieb man seinen Wunschzettel an das Christkind.


Heute ist es in der Weihnachtszeit frühlingshaft warm.

Früher war es winterlich kalt.

Donnerstag, 24. November 2011

Aus der Reihe "Altes Gartenwissen"

Auf dem Bücherflohmarkt entdeckt:



Und schon steht es in meinem Buchregal

Mittwoch, 23. November 2011

Lernen in fünf Schritten

Ich gehe die Strasse entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich falle hinein.
Ich bin verloren, ich bin ohne Hoffnung.
Es ist nicht meine Schuld.
Es dauert endlos, wieder herauszukommen.

Ich gehe dieselbe Strasse entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich tue so, als sähe ich es nicht.
Ich falle wieder hinein.
Ich kann nicht glauben, 
schon wieder am gleichen Ort zu sein.
Aber es ist nicht meine Schuld.
Immer noch dauert es sehr lange, herauszukommen.
 
Ich gehe dieselbe Strasse entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich sehe es.
Ich falle immer noch hinein, aus Gewohnheit.
Meine Augen sind offen. Ich weiß wo ich bin.
Es ist meine eigene Schuld.
Ich komme sofort heraus.

Ich gehe dieselbe Strasse entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich gehe darum herum.
Ich entscheide mich für eine andere Strasse.
 
 
Portia Nelson (am Sängerin), 1920-2001

.

Du alleine, kannst dein Schicksal in die Hand nehmen!

Verschwendung

Ich mache mir Gedanken über meine Komposttoilette und dann werde ich auf folgenden Link aufmerksam gemacht.

http://www.i-love-water.com/#/de/de/showroom/presenter

Wenn ich die Größe des Badezimmers mit meiner Wohnfläche vergleiche....................... fehlen mir die Worte.

Bei Stromausfall gibt es dann wohl kein Toilettenpapier in Griffweite.

Die Welt ausserhalb von "WUEHLMAUSLAND"

Ich war ja jetzt für eine kurze, aber sehr intensive Zeit in meiner alten Heimat. Nun komme ich wie immer wenn ich meine Einöde verlasse, zu der Ansicht, dass sich wirklich schnellstens ALLES ändern muss.

z.B.
Anscheinend ist es wirklich zum Standard geworden, dass junge Mütter ihre Kinder in den Kindergarten und die Schulen mit dem Auto fahren, obwohl die Entfernungen bei max. 1500m liegen. Nun gut, vereinzelt gab es dies schon währen der Kindheit meines Sohnes. Auffallend sind aber die benutzten Autos. War es früher meistens der "VW-Golf"-sind es heute "Touareg", "Cayenne", "Q7" und andere "Feinstaubschleudern". Schaut man sich die Gärten von den Fahrern solcher Fahrzeuge an, so handelt es sich dabei um "steinige asiatische Gärten", wo das einzige nützliche Grün eventuell in der Küche, als Würzkraut steht. Wie sollen in so einem Umfeld die Kinder noch nachhaltig aufwachsen.

Oder:
Fahrten mit der Straßenbahn sind ein "Horror". Meistens sind die Sitzplätze durch Kaugummi kauende, simsende Teenies besetzt. Die Füße auf den freien Sitzplätzen, die Ohren mit MP3-Hörern bestückt, die Basecap schief, oder nach hinten aufgesetzt, grell geschminkt und eine komische Sprache sprechend.
Man(n) erntet dann böse Blicke und manchmal auch doofe Sprüche. Da ballt sich dann die Faust in der Hosentasche und du bist auf weiteres gefasst.

Am liebsten fahre ich also mit dem Fahrrad, wobei dieses auch immer eine spannende Angelegenheit ist, da trotz Flaschenpfand genügend Scherben die Wege pflastern.

Aktuell die "Tiermorde" wegen der EM in der Ukraine. Versuchst du eine Diskussion mit Fußballfreunden anzustreben, so hat da "Keiner" wirkliches Interesse daran.
Die EM sollte komplett boykottiert werden, solange die Sache so aus dem Ruder läuft.
Pfui Teufel, wer so etwas noch sponsert.

Nun Sport soll ja die Bevölkerung auch von anderen wichtigen politischen Themen ablenken. Diese war schon im alten Rom so. "Brot und Spiele" für das Volk.

Neulich im Baumarkt- Holzabteilung- der junge Mann war nicht in der Lage die Fläche der zugeschnittenen Holplatte zu berechnen, so musste er einen älteren Kollegen um Rat fragen.
 

Ich könnte noch stundenlang weitere Dinge aufzählen- möchte dieses aber nicht wirklich tun.

Hoffentlich ist bald Dezember 2012 und die Welt geht unter!        :-)


P.S.
Heute ist ein trüber Tag- ich denke ich bekomme meine Winterdepression.



Sonntag, 20. November 2011

Ohne Lärm

Die letzten Tage war ich mit "Gartenarbeiten" beschäftigt. So mussten beim Auftraggeber einige Bäume und Hecken gestutzt und der restliche Garten "entrümpelt" werden.. Während in der Nachbarschaft eine andere Firma damit beschäftigt war, die gleichen Arbeiten mit lärmenden und stinkenden Maschinen  verrichtete, arbeitete ich fast lautlos mit Handsäge, Heckenschere und Laubrechen. Das einzige Abgas während meiner Arbeit, war das von meinem Zigarrillo.

Meistens werde ich von diesen "Landschaftspflegern" belächelt, da ich ja doch einen erhöhten körperlichen Einsatz habe und ja auch keine "30" mehr bin. Natürlich spüre ich am Abend meinen
ganzen Körper. Es ist aber einfach ein gutes Gefühl so "altmodisch" zu arbeiten.

Noch ein Lesetipp

Bei meinem Kurztrip ins Allgäu habe ich eine interessante Zeitung gefunden: "Die Allgäuerin".
Die Themen beziehen sich aufs Landleben. Natürlich sind die Inserenten dieses Magazins auf die Region abgestimmt. Ich denke aber, dieses Heft ist auch außerhalb des Allgäus lesenswert.


Lesetipp


Kräuter, Textil und mehr!

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