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Samstag, 31. Juli 2010

Juli






Nach dem endlosen Winter und einigen wenigen Regentagen im Frühling begann dann auch schon wieder Mitte Juni eine gnadenlose Hitzewelle. Geschwächt durch die lange Frostperiode, war die Pflanzenwelt nun der brennenden Sonne ausgesetzt. Durch die Trockenheit gab es nun auch erstmals nicht genug Mulchmaterial, da kein Wiesenschnitt anfiel. Das Gelände verwandelte sich langsam in eine Steppenlandschaft. Um einen Totalausfall der Pflanzen im Refugium zu verhindern, holte ich täglich mit dem Agria-Schlepper, 600l Wasser aus dem nahegelegenen Bach um es auf dem Gelände zu verteilen, hatte ich doch einigen Neuanpflanzungen durchgeführt. Dieses war auch nicht so einfach, da der Wasserpegel auch da jeden Tag sank. Zusätzlich war die Anfahrt dahin auch relativ schwierig und so musste ich öfters die mitgeführten Sandbleche und die Sandschaufel in den Einsatz bringen, um mich wieder freizufahren. Sahara in den Nordvogesen.

Nebenher gab es natürlich auch noch genug andere Arbeit, wobei der Aufenthalt im Freien durch ständige Angriffe von "Pferdebremsen" nicht so lustig war.

Bedingt durch enorme Wühlmauschäden habe ich u.A. damit begonnen den Hauptweg durchs Gelände neu anzulegen und wieder "Schubkarrentauglich" zu machen.
Das Wildkräuterbeet bekam eine Umrandung aus Douglasienholz. Dieses dient dann auch gleichzeitig als Testaufbau für die Ameisen-Verträglichkeit eines zukünftigen neuen Hochbeetes.

Am Treppenaufgang wurde ein neuer Fußabtreter eingelassen, da der Bisherige nun doch endgültig durchgerostet war. Bedingt durch die kleinere Größe des Ersatzteils, musste einiges betoniert werden. Die dazu benötigte Betonmenge wurde mit Eisenoxyd farblich an den Sandstein angepasst.

Die Grube für den Klärteich wurde vergrössert und der Teich wartet nun auf seine Vollendung.

Die Neueindeckung des Daches habe ich auf eine kühlere, aber trockenere Wetterperiode verschoben.

Überaschende Hilfe bekam ich in Form von "Eddi" aus dem SV-Forum, der mich besucht hat und mich für ein paar Tage bei einigen anfallenden Reparaturarbeiten unterstützte. So haben wir gemeinsam die defekt Dachfolie des Vordachs (Hagelschaden vom Vorjahr) ausgetauscht, einen kraftanstrengend Reifenwechsel (Agria-Anhänger) und eine Reparatur des Kurvenstabilisators beim Renault KANGOO durchgeführt. Viele gute und vor allem lange Gespräche wurden geführt, bevor er das Refugium wieder verlassen hat, nicht ohne eine großzügige Spende für "Wuehlmausland" zu hinterlassen.


Erfrischende Abkühlung holte ich mir in meiner "Zinkwanne", für die ich noch einen Holzrost baute.

Die Saftproduktion von Johannisbeer- und Rhabarbersaft war leider auch nicht sehr ergiebig und wenn ich mir die Brombeer-und Himbeersträucher so anschaue, wird auch da die Ernte nicht so üppig wie sonst ausfallen.

Mein Wintergemüse (Pastinaken und Rüben) gedeiht dagegen sehr gut.
Bei den Zuccinies sieht es traurig aus. Die Ausbeute wird auch da gering sein. Tomaten sind bisher mehr wie üppig.
Das Wildgemüse wie Brennessel, Giersch, Sauerampfer, etc. ist durch die Trockenheit natürlich auch recht dürftig vorhanden.

1 Kommentar:

  1. vor rund zwei wochen war ich zufällig in la petit pierre, da als dieses jazzfestival war. wusste gar nicht, dass der unterschied von den schönen nordvogesen zum recht trostlosen lothringen (sarreguemines) auf so wenige kilometer vonstatten geht. netten ort hast du dir da jedenfalls ausgesucht! grüße aus baden, daniel

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