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Dienstag, 25. April 2017

Duschhalter Wühlmausmobil

Im Wohnmobilzubehörhandel gibt es teure Duschhalter mit Saugbefestigung. Aus Edelstahl und ca. € 60,00 teuer.

Hier meine Alternative- wie immer aus China Preis € 2,40- versandkostenfrei. Nicht VA sondern Kunststoff.



Der Saughalter war über mehrere Stunden am Blech befestigt.

http://www.ebay.de/itm/Neu-Duschkopf-Wandhalter-Halter-Saufknopf-Duschkopfhalter-Halterung-mit-Saugnapf-/112097516009?hash=item1a198859e9:g:rtcAAOSwawpXsscn

Optima Yellow Top 75Ah im Koffer

Auf Wunsch weitere Bilder vom Batteriekoffer.

Holzplatte aus Multiplex. Dient als Lastverteiler für den etwas schwachen Boden und zum fixieren der Batterie (Akku)


















12V /200A Sicherungsautomat zum Schutz der Elektrik. Besser als eine Schmelzsicherung.Übrigens sind die meisten Kabel der Ordnung halber gesleevt.

    
Blick auf den von mir beliebten PV-Regler aus China.
Optima Batterie mit Spanngurt gesichert. Die Halteplatte ist mit dem Kofferboden verschraubt.




















Schalter und Steckdoseneinheiten
Buchse für Anschluss des PV-Moduls und Reservebuchse. Ideen gibt es ja immer :-)
China Einbau-Modul. inzwischen habe ich eine USB-Ladebuchse mit eingebautem Spannungsmesser gefunden. Spart dann ein Bohrloch und einen Taster ein.


Mittwoch, 8. März 2017

Hier ist er nun- der Umbau des Bajonett-Kartuschenkochers

So, heute nun Teil 2 meiner derzeitigen Gasumrüstungen.
Viele von euch haben ja so einen Kartuschenkocher. Die Leistung eines solchen Gerätes ist mehr wie schlecht, wenn ich es mit Schraubkartuschen-Kochern vergleiche. Bei richtig kalten Temperaturen geht da auch nicht mehr viel, oder nur, wenn die teuren Gasmischung mit Propananteil verwendet werden ( Oder selbst befüllte).

Hier nun zuerst der Kocher im Kartuschenbetrieb:






Und nun an einer Propangasflasche. Es fehlt hier nur am Schlauch noch die nötige Schelle.



Es ist auch die deutliche Leistungsverbesserung sichtbar.  

Warnhinweis: Alle von mir vorgenommen Umbauten / Anpassungen sollte nur mit Fachkenntnis durchgeführt werden. 


Dienstag, 7. März 2017

Umrüstung eines herkömmlichen Schlauch-Schraubkartuschenkochers

So hier nun die Umrüstung  eines Schlauch-Schraubkartuschenkochers zum Betrieb mit herkömmlichen Propangasflaschen, oder im beengten Fahrzeug mit einer selbst befüllbaren Handwerkerflasche.


Solche Flaschen gibt es in diversen Größen




Den passenden Umrüstsatz gibt es bei mir für € 59,00 zuzüglich Porto

Nun fehlt noch die Umrüstung eines herkömmlichen Bajonett-Kartuschenkochers, welcher schon für den externen Betrieb vorgesehen ist. Einfach einen Campingregler mit Schlauch anschliessen funktioniert da leider auch nicht.

wie z.B.


Natürlich kosten die Umrüstteile ein paar Euro, aber dafür gibt es zukünftig einen günstigen Kilopreis für das Gas und keine Leistungseinbrüche im Kochbetrieb bei kälteren Temperaturen.


Dienstag, 28. Februar 2017

und wieder Bastelarbeit

In der Zwischenzeit sind die Kleinteile für mein geplantes Projekt "Gaskartuschen befüllen" eingetroffen.

Hier nun der fertige Aufbau:

Der Füllvorgang funktioniert einfach. Mit der Gasmischung Propan/ Butan, läuft auch der Kartuschenkocher bei tiefen Temperaturen problemlos.


Mit dieser Gasmischung funktioniert dann der kleine Heizer auch super.
Mit Schamottstein und aufgestelltem Lüfter lässt sich das Wühlmausmobil im Stand gemütlich warm halten. Eine Aufheizzeit von~10min speichert genug Wärme für 40Min.

Übrigens lässt sich auf dem "Heissen Stein", auch gut "Raclette" zubereiten, oder andere kleine Backtätigkeiten durchführen.





Das nächste Bastelprojekt, wird die Adaptierung eines vorhandenen Gaskartuschenkochers für den Betrieb an einer herkömmlichen Propangasflasche sein. Sobald der notwendige Regler und Adapter vorhanden sind, geht es an die Arbeit.

Zusätzlich werde ich dann noch den Versuch unternehmen, einen herkömmlichen Schraubkartuschen Kocher an einer Standardflasche zu betreiben.

Z.B. so etwas hier:


Leser dieses Blogs, warne ich aber vor dem Nachbau meiner "Gasbastelei". Ohne Fachkenntnisse besteht Unfall/ Lebensgefahr.

Dienstag, 31. Januar 2017

Diverse Bastelprojekte

Die letzten Wochen, war es Winter, wie in meiner Kindheit. Viel Schnee und Eis- herrlich. Schlittenhunde hätten sich mal wieder bewährt.

Einige Bastelprojekte wurden in Angriff genommen. Die Arbeiten waren nicht ganz einfach, da Werkzeug und Bauteile bei Kälte vorsichtig einzusetzen sind (Bruchgefahr). Meine Lötstation kam nicht richtig auf Betriebstemperatur. Der Gaslötkolben läuft mit seiner Butanfüllung schon gar nicht.


 Projekt Nr.1

 Der neue Batterie-Koffer mit 75AH Optima-Yellow Batterie.
















Als Basis wurde ein Werkzeug-Pilotenkoffer verwendet. Alle benötigten Bauelemnte wurden direkt in China bestellt. Dort kostete z.B. das USB-Spannungsanzeige-Steckdosenmodul ~ € 7,00. Die Lieferzeiten betragen zwischen 14 Tagen und 3 Monaten.








Hier sind die Anschlüsse für das PV-Modul und ein externes Ladegerät zu sehen.

Die Batteriespannung blieb jetzt im Leerlauf bei der Kälte auf 12,8 V stehen. Meine normale Blei-Säure Batterie hat schon nach kurzer Zeit nur noch 12,2 V.
Natürlich hätte ich gerne eine LiFePo4 Batterie, aber diese ist immer noch zu teuer für Basteleien.



Projekt Nr.2 Die Behelfsheizung für kalte Autotage




















Dazu gibt es ein Gebläse, welches aus Alu-Profilen (Abfall)  und einem Notebooklüfter (€ 2,50-China) entstanden ist. Betrieben wird der Lüfter mit einer Powerbank, oder direkt vom USB-Anschluß des Batteriekoffers.


Der Lüfter steht nur lose vor dem Kartuschen-Heizer.
Im Sommer lässt sich damit hoffentlich zusätzlich der Hitzestau  schneller abbauen.
















 Projekt Nr.3

Wlan Antenne, um offene Netze mit dem Notebook besser nutzen zu können. Die Antenne benötigt halt einen externen Wlan-Stick mit Antennenbuchse. Im regulären Einsatz, steht die Antenne zukünftig mit einem 3-Beinstativ (ist noch nicht eingetroffen), auf dem Autodach. Ihr ahnt es schon-Chinateile für unter € 10,00 Übrigens gibt es diese Teile identisch bei deutschen Händlern, für einen mehrfachen Preis





















Projekt Nr.4

ist in der Planungsphase Ich habe ja immer wieder Bedarf an Gaskartuschen mit Bajonett-Anschluss. Es gibt diese sehr günstig im Internet zu kaufen. Die Füllung besteht aus reinem Butan, welches bei kalten Temperaturen kläglich versagt. Zusätzlich entsteht ein Müllproblem. Mittels geignetem Adapter lässt sich auf die Gaskartusche ein Schraubgewinde befestigen. Mit Hilfe eines Schlauches lässt sich dann eine Gasmischung von 30% Propan und 70% Butan (vom Lötbrenner) einfüllen. Dazu muss aber unbedingt das Gewicht während des Füllvorgangs kontrolliert werden. Im Idealfall sogar reines Propangas aus 5/11kg Flaschen. Solche derartigen Experimente sollte Man(n) aber nur durchführen, wenn Fachkenntnisse vorliegen. Jegliche Nachahmung auf eigenes Risiko.

Freitag, 30. September 2016

Lange Nichts geschrieben

Einige Monate sind vergangen, in denen ich keine Posts veröffentlicht habe. Mein treuer Notebook war nach über 10 Jahren im Einsatz abgeraucht. Mit einem Smartphone macht es nicht wirklich Freude zu arbeiten. Nun ist Ersatz beschafft, welcher natürlich auch wieder mit einem aktuellen Linux  betrieben wird. Im Moment ist es Linux Mint 18.

Für weiteren Komfort meiner Lebensweise sorgt ein zusätzlicher "Schweizer Wassersack", der mit einem Brausekopf einer defekten Gardena Gartendusche adaptiert wurde.



Eine mobile Dusche wird durch einen Bundeswehr-Wasserkanister und einer Brausegarnitur mit 12V Tauchpumpe bereitgestellt.







Alle Teile stammen von einem Globetrotter Flohmarkt. Lediglich die Tauchpumpe musste ich ersetzen.Der BW-Kanister stand schon länger auf meiner Wunschliste, da er durch die dunkle Einfärbung die Algenbildung verhindert und somit gleichzeitig auch als "Solardusche" dienen kann.





Freitag, 11. September 2015

Das Wühlmausmobil in der Werkstatt

Heute war der große Tag in der Werkstatt.

Die Frage war, ob es grössere Probleme beim Aus - und Umbau der Achse geben würde.

Ja und die gab es. Die Schrauben der Achsbefestigung waren nur durch den Einsatz von drei starken Männern zu lösen.



Morgen die Bremstrommeln, Radnaben, etc. wieder anmontieren, die Bremsen entlüften, Drehstabfederung justieren und Probefahrt. Anschliessend die Bodenplatte und meine Einbauten wieder einbauen.

Lieben Dank an das heutige Mechanikerteam.  :-)


Donnerstag, 10. September 2015

Zwangspause

Das Wühlmausmobil hat Zwangsaufenthalt. Drehstabfederbruch an der Hinterachse.


An der Vorderachse sieht er aus wie ein 4x4

Eine Ersatzachse liegt schon im Laderaum. Es handelt sich dabei um eine regenerierte Achse aus Polen. Diesewird im Austauch geliefert. Innerhalb von 14 Tagen nach Lieferung, muß die defekte Achse abgeholt werden.

Die anfallenden Kosten:

Achse 230,00€  Lieferkosten 50,00€ zusätzlich Pfand in Höhe von 100,00€
welche bei Abholung der defekten Achse erstattet wird. So wurde es schriftlich zugesagt.

Überholte Achsen werden von Renault nicht vertrieben und auch nicht eingebaut. Der Neupreis einer original Renault Achse liegt bei~ 3.500,00 €

Morgen baut mir ein Mechaniker aus dem Bekanntenkreis die Achse ein. Hoffe der Umbau gelingt problemlos.

Mittwoch, 4. Februar 2015

...... schon wieder Februar......

Das neue Jahr ist schon wieder einige Wochen alt und ich habe nichts geschrieben. Was auch? Es gibt ja nichts spannendes zu berichten. Meine Verletzungen sind kaum spürbar besser.

Damit mein Blog nicht ganz vergessen wird, möchte ich euch heute mein "Wühlmausland-Mobil" vorstellen.
Einige Leser kennen es ja persönlich. Es handelt sich um einen Renault Kangoo 1,9 dti Bj.2000. Bei diesem wurde die hintere Bank ausgebaut, um beim geplanten Umbau Gewicht einzusparen und zusätzlich mehr Platz zum Transport von Werkzeug, etc. zu gewinnen.

Der Ausbau selber ist nichts besonderes. Es sind die üblichen Längsstaukisten eingebaut. Zuerst wurde ein Boden aus 19mm Siebdruckplatten eingelegt, welchen ich mit Hilfe von Holzdübeln, Lamellos und Leim aus diversen Restücken zusammen puzzelte. Auch hier galt die Devise:" Vorhandenes zu nutzen".
Das Grundgerüst besteht aus Multiplexleisten im Dachlattenformat, da die recht leicht und verzugssicher sind. Aluprofile wollte ich aus ökologischen Gesichtspunkten möglichst vermeiden. Jedes Gestell sollte zwei 60l Eurostapelboxen aufnehmen können, welche nach hinten entnommen, oder von Oben be- und entladen werden können.
Zusätzlich sollte die Nutzung als Minicamper möglich sein. Darum sollte noch Stauraum für eine Toilette und Kocher incl. Zubehör vorhanden sein.
Die Abdeckung der Stauräume dient dann als Schlaffläche.
Mittels aufgelegten Therm a Rest-Isomatten ist ein bequemes Schlafen möglich. Wird die Liegefläche von zwei Personen benutzt, werden die Vordersitze nach vorne geklappt und eine Verlängerung hochgeschwenkt. Als Einzelschläfer liegt man diagonal auf der Liegefläche.

Die Fenster wurden von innen mit Reststücken von Dachunterspannbahnen verdunkelt.
 Blick auf die Camping-Toilette"Porta Porti 335", welche natürlich ohne chemische Zusätze betrieben wird und die Küchenbox

 Ist die Mittelabdeckung herausgenommen, lässt es sich bequem auf den Kisten sitzen.


 Jede Staukiste hat einen extra Deckel. Es wurde bewusst auf Scharniere verzichtet.
Das kleine PV-Panel dient zur Ladungserhaltung der Zusatzbatterie.

Geplant war noch eine Dachluke, welche in der Leiterklappe integriert werden sollte und ein spezieller Dachträger, an welchem diverse Sonnensegel befestigt werden können.

Wenn ich das vorhandene Stauraumangebot so betrachte, verfügt mein Kangoo, über fast das gleiche Stauraumvolumen, welches ich unter meinem Festbett im VW-Syncro 16" hatte. Dafür benötigt der Kangoo allerdings nur die Hälfte an Diesetreibstoff.

Dienstag, 16. Dezember 2014

Basteltipp

Lange habe ich nichts geschrieben. Meine Schulter ist immer noch steif und...........

In meinem Fundus habe ich noch einen alten Rasierer der Marke "Braun", welcher über ein Steckernetzteil (12V) betrieben wird. Um diesen direkt an einer 12V Quelle betreiben zu können, habe ich nun einfach das Spannungskabel kurz nach dem Netzteil abgeschnitten. Zuvor hatte ich aber die Polarität der zwei Adern makiert. An die beiden Kabelenden wurden nun einfach ein 12V-Powerstecker und eine 12V-Power-Kupplung angelötet. Zukünftig lässt sich also der Rasierer wie gewohnt an einer 230V Steckdose, oder an einer Zigarettenanzünderbuchse betreiben.

Dienstag, 30. September 2014

Lebenszeichen

Viele Monate sind verstrichen, ohne das ich etwas geschrieben habe. Einige Leser haben mich ja vermisst. Nun es gab ja einfach auch nichts Neues und Spannendes zu berichten. Die Schulter ist immer noch steif und Schmerzen sind ständig präsent. Die Heilung geht also in extrem langsamen Schneckentempo voran. Mein Orthopäde meinte bei letzten Besuch, dass ich es nicht so verkrampft sehen sollte und die ganze Angelegenheit mit mehr Lachen bewältigen soll. So etwas lässt sich leicht sagen, wenn man(n) keine Einkommensprobleme hat. Wie auch immer, hier nun ein kleiner Basteltipp:

Da ich mit meiner Schulterblockade keine schweren Dinge über Kopf halten kann, habe ich mir für die aktuelle "Solardusche" eine kleine Veränderung einfallen lassen.

Normalerweise benutze ich einen "Schweizer Wassersack", der aber mit 20l Fassungsvermögen einfach zu schwer ist. Mit 10l Füllung ist er immer noch unhandlich. Also ist seit 2013 ein "Ortlieb Wassersack 10l", in Gebrauch.
Der Duschkopf (Zubehör) ist aber schlecht zu dosieren. In meinem Gartenfundus gab es noch ein paar Bewässerungstüllen, welche sich auf PET-Flaschen schrauben lassen und dann zur Bewässerung in die Erde gesteckt werden.

Das Gewinde der Tüllen passt auf den Ortlieb Wassersack. Die Spitze der Tülle abgeschnitten und nach Erhitzen über einer Flamme, dass abgeschnittene Rohr gestaucht, damit sich ein Schlauch aufstecken lässt. Auf die Tülle dann eine Stellbrause gesteckt und fertig ist die neue leichtere Duschmöglichkeit. Zur Erwärmung des Wassers, liegt der Wassersack auf der schwarz lackierten Motorhaube meines Kangoos.




Dienstag, 29. Oktober 2013

aus der Reihe Gegenstände meiner Lebensweise - der Pyrolysekocher

Es sind nun wieder einige Wochen ins Land gezogen, wo ich meinen Blog vernachlässigt habe-gibt es doch bedingt durch meine Unfallfolgen nichts interessantes zu berichten. Auf meiner alten Canon Cam habe ich noch Bilder und Videos entdeckt, über die ich noch keinen Beitrag geschrieben habe.

Eine meiner letzten Anschaffungen im Jahr 2012 war ein Pyrolysekocher. Nachdem ich einige Experimente mit Konservendosen probiert hatte, entschloss ich mich einen "Sampada" Pyrolysekocher (produziert in Indien) anzuschaffen. Mit diesem experimentierte ich einige Tage herum um optimale Füllmengen, Brennmaterial, Feuchte des Brenngutes und Brenndauer zu ermitteln.

Es war ja auf jeden Fall geplant, so viel Biokohle wie möglich zu produzieren und dabei noch sinnvoll die Flammen des Holzgases zu nutzen, um z.B. Kartoffeln zu garen und Brauchwasser zu erhitzen, welches dann in einem Isoliergefäss gespeichert werden sollte. Die Pflanzkohle wird ja nach Impfung mit EM- zur Produktion von Terra Preta verwendet.

Ich hatte anfänglich nicht genug trockene Äste zur Verfügung. Darum füllte ich die Brennkammer halb mit herkömmlichen Holzpelets auf, um dann mit beginnender Pyrolyse ständig feuchte Astabschnitte (Baumschnitt) mit einer Restfeuchtigkeit von ca. 50% nachzulegen. Im Nachfolgenden Video sieht man sehr gut, wie das entstehende Holzgas noch unverbrannt unter den Flammen sichtbar ist. Die Verbrennung ist völlig rauch- und geruchslos.



Im schwarzen Topf befanden sich 5l Wasser, welches in 15min zum Sieden gebracht wurde.


Nächstes Experiment:
ein alter "Einwecktopf" wurde mit Holzabschnitten befüllte und auf dem "Sampada-Kocher" zur "Pyrolisation" gebracht. Das sichtbare Rauchgas sollte aber unbedingt durch ein aufgebrachtes Rohr in der der "Thermometer-Öffnung" des Deckels zum Abbrand gebracht werden.

Fazit.:

ein richtig durchdachter Pyrolysekocher ist eine Anschaffung wert.
Im Hinterkopf habe ich z.B. den Austausch des "Rocketstove-Boiler" Unterbaus durch einen geigneten "Pyrolysekocher".
An kühlen Herbstagen dient ein Pyrolysekocher auch als rauchfreier Terrassen- Gartenofen.

Donnerstag, 27. Juni 2013

NeuerWasserfilter

Meine neuer Wasserfilter

Diesen Wasserfilter hatte ich im Herbst noch vor meinem Unfall erworben, um für die ursprünglich geplanten Seminare in diesem Jahr immer genügend Trinkwasser zu haben.
Einige von euch kennen ja noch meine "Survivallösung" mit der "Luftdruck-Entkeimung" im Kanister.
Mit dieser dauert die Entkeimung grosser Mengen Wasser aber einfach zu lange.

Einen Erfahrungsbericht wie sich diese gekaufte Filterversion im täglichen Einsatz bewährt, wird es aber erst zu einem späteren Zeitpunkt geben können.

Freitag, 20. Juli 2012

Mein neuer Wasserkocher

Da es in diesem Sommer bisher mit der "Sonnenenergie nicht so üppig war, habe ich mir einen Wasserkocher vom Typ "Kelly Kettle" zugelegt. Dieser seit vielen Jahren bewährte Kocher, kann mit verschiedenen organischen Brennstoffen betrieben werden. Ich benutze vor allem Totholzäste aus dem umliegenden Wald. Eine geringe Holzmenge reicht aus, um den Kessel-Inhalt von 1,5l Wasser in ~4Minuten ( nach entfachen des Feuers) auf den Siedepunkt zu erhitzen. Die verwendete Menge Brennholz würde nur knapp zum anfeuern eines herkömmlichen Ofens reichen.
Um den Hitzeverlust gering zu halten, setze ich den Verschlußkorken leicht auf.

Die zum Schluß entstehende Holzkohle lösche ich mit einem Wassersprüher ab, um sie dann bei der Terra Preta Herstellung zu verwenden.




Samstag, 23. Juni 2012

Das nächste Bastelprojekt

Da die Entsaftung der Holunderbeeren demnächst ansteht, wollte ich dafür einen kleinen Rocket-Stove bauen, um Gas und Petroleumvorräte zu schonen. Ausserdem liegt im Wald genug Kleinholz, die für Rocketstoves tauglich sind. Es sollte dieses Mal ein kleines Model werden, welches von vorne befeuert wird. Dieser Kocher soll mir auch zukünftig für meine Kaffeeproduktion,oder einfach nur den Kessel heisses Wasser-ausserhalb der Sommerzeit dienen.

Material: Sechs Stück Konservendosen, Aluklebeband (Rest vom Dachausbau), Reste von OSB ( alte Form vom Boilerofen), Zement und natürlich wieder Vermiculit.

Übrigens, die Materialkosten für beide Öfen lag bei ca. 20,00€  exclusiv Schrauben und OSB-Platten


Zuerst werden die leeren Konservendosen soweit benötigt, vom Boden befreit. (Büchsenöffner)
Die benötigte Öffnung wird mit einem scharfen Messer herausgetrennt. Handschuhe sind bei dieser Arbeit obligatorisch.




Fertige Rohrkonstruktion- Die Büchsen sind mit dem Aluband fixiert, um während des einbetonierens nicht zu verrutschen.



Fertige Bauform

Nun noch mit der Zement-Vermiculit-Mischung auffüllen

Randvoll mit Leicht-Beton aufgefüllt

48h später von der Holzform befreit und die 5. Konservendose wird befestigt.

Fertig modelliert.
Die Oberseite wurde mit einer Zement/ Schamott Mischung ( Zerstossenen Schamott-Resten) geformt.
Die Rillen auf der Topfauflage dienen zur Weiterleitung der Hitze

Die 6. Konservendose wurde mit der Blechschere aufgeschnitten und jeweil an den Längsseiten abgekantet. Dieses Blech dient später als Brennholzauflage und gleichzeit als Luftzuführung für den Brennraum.

Hier das Blech, noch vor der endgültigen Modellierung.

Nun muss der Ofen noch ca. 14 Tage durchtrocknen, bis er das erste Mal befeuert werden kann.
Erfahrungsbericht folgt irgendwann in nächster Zeit.
Auf jeden Fall bin ich damit schon wieder ein Stück mehr energieautarker.
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