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Montag, 30. Mai 2016

Lebenszeichen

Zum ersten Mal habe ich wirklich lange Zeit NICHTS geschrieben.
Ich hatte neue Rückschläge zu verbuchen, die mich sehr beschäftigt haben und auch noch tun. Würde auch sagen, eine heftige Winterdepression überstanden zu haben.

Im Spätherbst machte ein lieber Zeitgenosse auf der Nachbarparzelle ein Feuer, um einen alten Dachstuhl zu verbrennen. Trotz wochenlanger Dürre führte er dieses durch, obwohl er als ehemaliger Waldarbeiter sich über etwaige Folgen bewusst sein müsste. Nun, dem war nicht so. Ein Funken sprang auf meinen Wind/Sichtschutz aus Heidekraut. Sämtliche Heckenpflanzen auf ca. 8m Länge verbrannten bis zur Wurzel. Eine Sitzbank verkohlte. Ich selbst war nicht anwesend- war bestimmt auch besser so, ich wäre in dem Moment wohl durchgedreht. Wie immer in solchen Fällen- die finanzielle Entschädigung reicht nicht aus, um den Urzustand wieder herzustellen. Die Pflanzen waren schon recht hoch. Übrigens bei der Person handelte es sich um den 2. Bürgermeister der Gemeinde. Ja und er wollte erneut ein Feuer machen, um weitere Reste zu verbrennen. Ich drohte ihm darauf mit der Umweltbehörde- dieses stoppte sein weiteres Vorgehen.




Und ein weiterer Rückschlag. Nach dem Unfall vor 3,5 Jahren habe ich ja nicht nur die Bewegungseinschränkung und Schmerzen an der linken Schulter, sondern auch ständig einschlafende Finger an beiden Händen. Nun wurde im November bei einem erneuten CT festgestellt, dass ich einen zweifachen Bandscheibenvorfall an der HWS habe, welcher inoperabel ist.
Ich werde also bis zu meinem Lebensende mit meinen körperlichen Einschränkungen leben müssen. Ein Selbstversorger-Leben ist als Einzelkämpfer nicht durchführbar. Ein Tag hart arbeiten, bedeutet im Moment 2-3 Tage Ruhepause.

Was also tun, um irgendwie auf andere Gedanken zu kommen?

Schon lange befasse ich mich mit Ausbauten von Hochdachkombis, wie z.B.
Renault Kangoo, Citroen Berlingo, etc. zum Minicamper.

So reifte die Idee einen Prototypen für einen Citroen Berlingo 3 zu entwerfen.
Die dazu benötigten Holzplatten können im Baumarkt zugesägt werden und die restlichen Zutaten durch tatkräftige Helfer produziert werden.

Das vorläufige Endergebnis sieht dann so aus.




Die Vorgabe für den Entwurf war das Vorhandensein der 2er Rückbank (Enkeltransporter), Stauraum auf Schwerlastauszügen und eine Küchenkiste mit Kocher.
Nach Ausbau der 2er Sitzbank, weiterer Stauraum für Wasser, PortaPorti, Zusatzbatterie, etc. für große Touren .

Alles sollte an original Befestigungspunkten befestigt werden, da keine Löcher gebohrt werden sollen, um einen Wiederverkauf im Serienzustand zu gewährleisten.

Das Stauraumvolumen ist bei vollem Ausbau recht groß.

MERLINGO Design © Modulmöbel


Die Ausbaupreise fangen bei € 1490,00 an - für einen Grundausbau mit Erhalt der kompletten Sitzbank. Der Ausbau besteht aus einem Materialmix von Alu-Profilen, Birke Multiplex, Siebdruck-Platten und Dibond. Oberflächenbehandlung mit Leinölfirnis.

PV( Solarkoffer) 60 W, tragbare Zusatzbatterie mit Regelelektronik im Koffer und weiteres Zubehör auf Anfrage.









Mittwoch, 4. Februar 2015

...... schon wieder Februar......

Das neue Jahr ist schon wieder einige Wochen alt und ich habe nichts geschrieben. Was auch? Es gibt ja nichts spannendes zu berichten. Meine Verletzungen sind kaum spürbar besser.

Damit mein Blog nicht ganz vergessen wird, möchte ich euch heute mein "Wühlmausland-Mobil" vorstellen.
Einige Leser kennen es ja persönlich. Es handelt sich um einen Renault Kangoo 1,9 dti Bj.2000. Bei diesem wurde die hintere Bank ausgebaut, um beim geplanten Umbau Gewicht einzusparen und zusätzlich mehr Platz zum Transport von Werkzeug, etc. zu gewinnen.

Der Ausbau selber ist nichts besonderes. Es sind die üblichen Längsstaukisten eingebaut. Zuerst wurde ein Boden aus 19mm Siebdruckplatten eingelegt, welchen ich mit Hilfe von Holzdübeln, Lamellos und Leim aus diversen Restücken zusammen puzzelte. Auch hier galt die Devise:" Vorhandenes zu nutzen".
Das Grundgerüst besteht aus Multiplexleisten im Dachlattenformat, da die recht leicht und verzugssicher sind. Aluprofile wollte ich aus ökologischen Gesichtspunkten möglichst vermeiden. Jedes Gestell sollte zwei 60l Eurostapelboxen aufnehmen können, welche nach hinten entnommen, oder von Oben be- und entladen werden können.
Zusätzlich sollte die Nutzung als Minicamper möglich sein. Darum sollte noch Stauraum für eine Toilette und Kocher incl. Zubehör vorhanden sein.
Die Abdeckung der Stauräume dient dann als Schlaffläche.
Mittels aufgelegten Therm a Rest-Isomatten ist ein bequemes Schlafen möglich. Wird die Liegefläche von zwei Personen benutzt, werden die Vordersitze nach vorne geklappt und eine Verlängerung hochgeschwenkt. Als Einzelschläfer liegt man diagonal auf der Liegefläche.

Die Fenster wurden von innen mit Reststücken von Dachunterspannbahnen verdunkelt.
 Blick auf die Camping-Toilette"Porta Porti 335", welche natürlich ohne chemische Zusätze betrieben wird und die Küchenbox

 Ist die Mittelabdeckung herausgenommen, lässt es sich bequem auf den Kisten sitzen.


 Jede Staukiste hat einen extra Deckel. Es wurde bewusst auf Scharniere verzichtet.
Das kleine PV-Panel dient zur Ladungserhaltung der Zusatzbatterie.

Geplant war noch eine Dachluke, welche in der Leiterklappe integriert werden sollte und ein spezieller Dachträger, an welchem diverse Sonnensegel befestigt werden können.

Wenn ich das vorhandene Stauraumangebot so betrachte, verfügt mein Kangoo, über fast das gleiche Stauraumvolumen, welches ich unter meinem Festbett im VW-Syncro 16" hatte. Dafür benötigt der Kangoo allerdings nur die Hälfte an Diesetreibstoff.

Mittwoch, 16. November 2011

Aus der Reihe "Tiny Houses"

Hier nun ein "Winziges Haus" auf Rädern. So etwas lässt sich wirklich auf einem normalem KFZ-Anhänger verwirklichen- ohne "Baugenehmigung".


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