Dienstag, 14. Juli 2009
Nationalfeiertag
Seit Mitternacht regnet es nun schon ohne Pause. Am Anfang habe ich dieses sanfte Geräusch noch als Einschlafmeditation verwendet. Um 01.30 wurde ich dann durch das Geräusch von fließendem Wasser, Orkangeräusch und heftigem Regen, wie ich ihn noch nie in meinem Leben erlebt habe geweckt( Lothar war dagegen harmlos). Das Regenwasser lief durch meine Schlafzimmerdecke, wie nach einem Wasserrohrbruch. Mit der Stirnlampe bewaffnet suchte ich im Dachgeschoss nach der Undichtigkeit. Das Wasser tritt irgendwo im Dachfensterbereich ein. Sobald es trocken ist und ich auf das Dach steigen kann, muß ich die Ursache suchen.
Komischerweise ist der Wassereintritt auf der unbeschädigten Dachseite.
Langeweile kommt hier also wirklich nie auf.
Montag, 13. Juli 2009
Biomeiler
Der örtliche Großbauer hat als zusätzliche Einnahmequelle die Hackschnitzelproduktion entdeckt.
Nun hat er schon seit Monaten mangels fehlender Lagerhalle, auf einem Stück seiner Weidefläche einen Monsterberg von Hackschnitzeln aufgetürmt. Das Methangas war an manchen Tagen intensiv zu riechen. Nun hat er diesen "Berg" mit einer Plane abgedeckt. Welch Verschwendung von "Bioenergie". Leider hat er keine Ahnung, was er da aufgetürmt hat. Ruckzuck wird aus Hackschnitzeln Humus. Bin auch immer wieder überrascht, was er für die Produktion dieser Hackschnitzel einen Maschinenpark unterhalten muß. Das fängt beim "Vollernter" für die Bäume an und hört beim Mammut-Häcksler auf. Natürlich gibt es dafür EU-Subventionen. Ich erlebe hier also hautnah, mit was für einem gigantischen Energieaufwand diese ach so ökologischen Holzschnitzel produziert werden. Diese Art von Brennstoff ist hier der neuste Schrei. Ein grosses Altersheim im Nachbarort dient als Vorzeigeobjekt. Da war dann sogar schon Präsident Sarkozy vor Ort um dieses Meisterwerk der Technik anzuschauen.
Wieder zurück in Frankreich
Langsam ödet es mich an. Ich bekomme die viele Arbeit als "Einzelkämpfer" nicht in Griff.
Wieder einmal denke ich darüber nach ALLES aufzugeben und zu verkaufen.
Es ist schon Schade, wenn man(n) keinen Partner an seiner Seite hat. Im Team arbeitet es sich einfach besser. Die ewige Selbstmotivation ist auf Dauer sehr zermürbend.
Samstag, 11. Juli 2009
Für die Liebhaber von Fertigprodukten
http://www.vzhh.de/~upload/vz/VZTexte/TexteErnaehrung/Analogk%C3%A4se/Liste%20Nepp-K%C3%A4se-Produkte.pdf
Einkaufen wird langsam zum Hochleistungssport.
Lieber frisches Essen zubereiten.
Noch mehr "Exoten"
http://www.youtube.com/watch?v=Oi1xFsjCisw
Freitag, 10. Juli 2009
Donnerstag, 9. Juli 2009
Meine neue Alarmanlage

Hier ist meine neue Begleitung für den Wald. Sie wird mir zukünftig zur Seite stehen.
Dieser kleine Wildfang ist eine "Podengo Portuguese Pequene" Hündin. Sehr wachsam und gelehrig. Ihr Name "Tinker Bell". Namensgeber ist eine Fee aus Walt Disneys "Peter Pan"
http://de.wikipedia.org/wiki/Podengo_Portugu%C3%AAs
Langsam bekomme ich die Krise
Dienstag, 7. Juli 2009
Dachziegel
Unwetter
Freitag, 3. Juli 2009
Auszeit
Die wenigen Nutzpflanzen, die ich in dieser Saison habe, werden durch eine automatische Bewässerung mit Feuchtigkeit versorgt. Im Gewächshaus geht es leider nicht ohne dieses künstliche Nass.
Bei meiner Rückkehr wird dann die dieses Jahr wohl recht üppige Himbeer-Ernte anstehen.
Mittwoch, 1. Juli 2009
Gedanken
Habe heute auch schon die Online-Angebote der Tierheime angeschaut. Merkwürdigerweise sind fast nur Rüden da. Ich möchte aber unbedingt eine Hündin, da ich diese Revierpinkelei nicht möchte. Kenne das ja noch von meinen Schlittenhunden. Die ständige Trockenheit und Rüden-Urin an den Pflanzen- das geht nicht gut. Ich werde also warten, bis ich eine geeignete Hundeseele finde.
Das Universum wird sie mir schicken.
Nachdenkliches
Wenn Menschen sterben, machen sie ein Testament, um ihr Heim und alles, was sie haben, denen zu hinterlassen, die sie lieben.
Ich würde auch solch ein Testament machen, wenn ich schreiben könnte. Einem armen, sehnsuchtsvollen, einsamen Streuner würde ich mein glückliches Zuhause hinterlassen, meinen Napf, mein kuscheliges Bett, mein weiches Kissen, mein Spielzeug und den so geliebten Schoß, die sanft streichelnde Hand, die liebevolle Stimme, den Platz, den ich in jemandes Herzen hatte, die Liebe, die mir zu guter Letzt zu einem friedlichen und schmerzfreien Ende helfen wird, gehalten im liebenden Arm.
Wenn ich einmal sterbe, dann sag bitte nicht: "Nie wieder werde ich einen Hund haben, der Verlust tut viel zu weh!"
Such Dir einen einsamen, ungeliebten Hund aus und gib ihm meinen Platz. Das ist mein Erbe.
(Aus dem Web-Verfasser unbekannt)
Der Morgen danach
Nun keine gemeinsame Morgenrunde- dafür habe ich mit dem Mountainbike eine Runde gedreht.
Der Platz auf der Terrasse ist leer. Auch ist die Situation ungewohnt, da ich hier nun zum ersten Mal seit vielen Jahren nur noch für mich verantwortlich bin.
