Vom Umstieg in eine Andere, nachhaltigere Lebensweise. Energieautark, im Einklang mit der Natur in den Nordvogesen. Immer auf der Suche nach vergessenen Techniken unserer Vorfahren.
Um überleben zu können, ist es erforderlich, daß wir verschiedene Dinge haben, behalten, pflegen und gebrauchen (Erich Fromm)
Perma Kultur, Terra Preta, EM, Bokashi, Rocketstove, Selbstversorgung, etc. sind einige Schlüsselworte für diese Lebensweise.
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Heute habe habe ich nun die erste Ladung Ziegel zu meinem Refugium gefahren. In meinen Anhänger passen exakt 220 Ziegel. Die restlichen 780 Ziegel fahre ich dann in den nächsten Wochen zu ihrem neuen Einbauort.
Bei der Baustelle des "Abbruchhauses" habe ich beim abtragen der Dachbalken einen "Schatz" auf dem Nachbaranwesen lagern sehen. Es handelt sich dabei um drei holzbefeuerte Badeöfen, sowie einen alten Wäschezuber und eine große Zinkbadewanne. Nach Rücksprache mit der Hausbesitzerin bin ich nun auch zukünftiger Besitzer eines alten Badeofens. Bei dem Rest muß ich mich noch gedulden.
Heute habe ich dann mit der Entfernung der Dachlatten angefangen, die mein Arbeitspartner sogleich auch von den Nägeln befreite. Nun werden diese beim Neubau einer Pergola ihre Verwendung finden. Jetzt steht also der marode Dachstuhl ohne Verstrebungen da. Somit beginnt morgen der nächste etwas heikle Arbeitsabschnitt- die Entfernung der Sparren und letztendlich die Entfernung der Tragebalken. Anschließend wartet dann die Giebel-Aussenwand auf ihren Abriss.
Nachdem es nun heute nur noch leicht nieselte, habe ich die andere Dachhälfte abgedeckt und die Ziegel dann mit einer Rutsche auf den Erdboden befördert, wo sie dann mein Arbeitspartner zum Lagerort brachte. Nun warten also ~3,3t Ziegel auf den Abtransport zu meinem 120Km entfernten Hexenhaus. Die ganze Kletterei war wirklich sehr gefährlich, da einige Dachlatten und Sparren sehr morsch sind. Trotz aller Vorsicht, bin ich doch einmal durchgebrochen, so das sich die Verletzungen auf auf blutige Schienbeine und geprellte Kniegelenke beschränken. Die nächsten Tage, muß ich es etwas ruhiger angehen.
In den letzten Monaten ständig im Einsatz und seit über 25 Jahren immer zuverlässig:
Meine "Sorels Winterstiefel". Damals als ich sie mir für meine Schlittenhunde-Touren kaufte, gab es nur dieses eine Modell. Heute gibt es verschiedene Modelle auch für Kinder. Übrigens gibt es billige Nachbauten, die aber nicht annähernd diese Qualität haben. Das Unterteil ist aus Kautschuk. Das Oberteil ist aus Leder, welches zwischendurch immer wieder gefettet werden sollte. Das herausnehmbare Innefutter ist aus Filz, welches mit einem Plüschrand versehen ist, um ein Eindringen des Schnees zu verhindern. Dieses Innenteil ist auch einzeln erhältlich. Für mich gibt es keinen robusteren, wärmeren und wasserdichter Winterschuh.
Nachdem die Schneemenge von Tag zu Tag höher wird, haben wir uns gestern entschlossen, den Hauptbalken der Stalldecke mit einem Spriess abzustützen. Durch die fehlenden Ziegel liegt jetzt doch einiges an Gewicht auf der maroden Lehmdecke und die Einsturzgefahr ist jetzt möglicher als zuvor. Anschliessend haben wir weiter den Pflasterboden entfernt und zwischengelagert. Jetzt gilt es nur noch mögliche Käufer für den "antiken" Boden zu finden.
Nachdem es wetterbedingt wieder nicht möglich war auf dem Dach zu arbeiten, haben wir heute damit begonnen, daß Sandsteinpflaster im Stall zu entfernen. Bei dem Pflaster handelt es sich um das original Pflaster (18.Jahrhundert) aus rotem Sandstein, welches nur auf 5 Seiten bearbeitet ist.
Jetzt ist erst mal Feierabend. Die Knochenarbeit schlaucht enorm- Man(n) ist doch keine zwanzig mehr.
Irland-Wolfie beschäftigt sich zurzeit mit dem Thema Amateurfunk. Auch ich bin schon seit frühster Jugend dem "Funk-Bazillus" verfallen. In meiner Freizeit höre ich öfters in die diversen Bänder. Hier nun eine Möglichkeit für Interessierte, sich mit "Kurzwelle" zu befassen, ohne eine aufwändige Anlage besitzen zu müssen. Es langt ein Internetanschluss und ein PC.
Da es nun wieder schneit, ist Arbeit auf dem maroden Dach im Augenblick nicht möglich. Nun kann ich mir Gedanken machen, wie ich nach vollendeter Arbeit, die ~3,5t-Dachziegel, kostengünstig und unbeschädigt, über eine Fahrtstrecke von 120Km, zu meinem "Hexenhaus" transportiert bekomme. Übrigens fehlen mir auf jeden Fall noch 350 Dachziegel, um mein Dach komplett neu einzudecken.
Heute kam leider die angekündigte Regenfront während unserer Abdeckarbeit an, so das wir die Arbeit im Aussenbereich abbrechen mussten. Die Arbeit auf der 2. Dachhälfte ist sehr anstrengend, da die Balken recht marode sind und der Fußboden, bestehend aus Lehmwickel auch kaum mehr tragfähig ist. Die ständige Konzentration stresst dann doch sehr. Bei den Innenarbeiten habe ich dann zwei Schätze entdeckt:
Heute haben wir mit dem abdecken des Daches begonnen. Zunächst haben wir uns aus alten Fussbodendielen ein Rutsche gebaut, die zur Vereinfachung des "Ziegeltransportes" vom Dachstuhl dienen soll. Danach haben wir zunächst die Regenrinnen entfernt und dann mit dem Abtragen der Ziegel begonnen. Dieses ist ohne "Schrägaufzug" eine echte Knochenarbeit, zumal die Dachsparren und einige Dachlatten nicht mehr so vertrauenserweckend sind. Wir haben bis "Feierabend" auch eine Dachhälfte abgedeckt bekommen. Morgen geht es dann mit der anderen Hälfte weiter, was etwas schwierig sein wird, da wir nicht auf das Nachbargrundstück können. Irgendwie, müssen die Ziegel über den Inneraum transportiert werden. Auf jeden Fall, war heute frühlingshaftes Wetter, was die Arbeit doch erleichtert hat. Bilder von der abgedeckten Dachhälfte folgen morgen. Es war einfach schon zu dunkel.
So, heute konnten wir endlich in das Fachwerkhaus um mit der Entkernung anzufangen. Ende Februar soll die Abrissbirne anrücken. Leider fanden sich nicht so viele Schätze im Inneren, wie ich mir erhofft hatte. Das Haus wurde innen vor ein paar Jahren komplett saniert, so das keine "Schätze" mehr zu finden sind. In einer Ecke der Scheune habe ich dann doch noch etwas entdeckt: ein alter Wäschestampfer und eine verzinkte Bettflasche. Beides in sehr gutem Zustand. Im Stall gibt es noch einen Futtertrog aus Sandstein- diesen werde ich auch noch bergen. Morgen geht es dann mit dem Abdecken des Daches los. Es sind ungefähr 110m2 Ziegel die abgedeckt werden müssen. Hoffentlich ist das Wetter nicht so sehr stürmisch und nass, sonst wird es recht abenteuerlich werden.
Heute hat mich die 2. Spende in diesem Jahr erreicht. Damit sind es bisher 25 Spender. Ich sage nochmal vielen Dank für die Unterstützung von "Wuehlmausland".
Seit 2002 gestalte ich in den Nordvogesen ein ehemaliges Jagdhaus inklusive verwildertem Gelände zu einem Refugium um. Ziel ist es,ein nachhaltiges Leben im Einklang mit der Natur zu führen. Dabei sollen vergessene Techniken unserer Vorfahren wieder zum Leben erweckt werden. Eine weitgehende Selbstversorgung ist beabsichtigt.
"Wühlmausland", oder in der Landessprache "Pays de Campagnol" soll ein Vorzeigeobjekt für ökologische Lebensweise werden.
Der Bau und Einsatz von Komposttoilette, Klärteich, Solartechnik, diversen Rocketstoves, Permakultur, Terra Preta, EM, Bokashi, etc. soll der Bevölkerung dieses Landstriches in Zusammenarbeit mit dem Tourismusbüro als Anschauungsobjekt dienen.
Repairs for Future on Tour
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Ein Artikel von Michael Voit (geb. Hartl)
Da hat er sich was vorgenommen: 135 Tage mit dem E-Bike 5.555 Kilometer
durch Europa fahren und 50 Repair Cafés...
Neue Beete - ohne Umgraben
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Ein Beet ohne das körperlich anstrengende Umgraben ? Wie geht das? Ganz
einfach!
Man braucht Pappe/Karton, Häcksel oder Rasenmulch (bitte kein Rindenmulch) ...
Ein Bogen...
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"Hej!"
Mit diesem kurzen Wort stand auf ein Mal ein alter Bekannter in der Tür.
"Komm rein" sage ich nur und lege mein Buch zur Seite, denn ein Buch ist
s...
Wilde Wald Marmalad. ...
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Jedes Jahr bin ich aufs neue begeistert. ...aus Mangel an Obstbäumen
mache ich meine Marmelade aus Baum Blättern😃.....die schmeckt sooo
fantastisch. ...
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