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Dienstag, 16. März 2010

.......Arbeiten am Fachwerkhaus



Heute konnten wir die Deckenbalken der Stalldecke entfernen. Normalerweise würden wir auch noch die Lehmgefache der Decke incl. der Eichenbretter aufbereiten, nur läuft uns die Zeit langsam davon. Zwar hat sich der Einsatz des Abrissunternehmens durch die Schneefälle etwas verzögert, aber wir müssen uns beeilen. Warten doch noch die Sandsteinwände des Stalls, die Abdeckung des Wohnhauses und der Abbau des dortigen Dachstuhls. Die Sparren des Dachstuhls werden ihre Verwendung in diversen anderen Bauprojekten vom "Wuehlmausland" finden.

In einem der Wohnräume habe ich dann auch gleich die Deckenverkleidung entfernt. Diese Bretter werden wohl beim Bau der "Outdoor-Trockentoilette " als Wandverkleidung dienen.
Die original Decke darunter, ist auch aus einem Lehmgefach und wohl noch aus der Anfangszeit des Hauses.

Diese ganzen Arbeiten hier in diesem alten Fachwerkanwesen, ist "nachhaltig"- von der Steckdose, Schalter, über Wasserhähnen, bis zur Sanitärinstallation, etc. wird alles wieder verwendet.

Manchmal werden wir von den Leuten gefragt, was wir mit all dem "alten Schrott"anfangen. Die "ganz Alten" bewundern uns für diese Art von Arbeit.

Samstag, 13. März 2010

.....Ziegeltransport und mehr

Heute habe ich die nächste Ladung Dachziegel ins Refugium gefahren.

Die Schneedecke ist auch da fast ganz verschwunden. Leider hat eindringendes Tauwasser im Wohnraum für Zusatzarbeit gesorgt. Da die Nordseite des Daches durch den sommerlichen Hagelschaden ja ziemlich gelitten hat, konnte das Schmelzwasser nicht richtig abfließen und hat sich einen Weg bis in das Erdgeschoss gebahnt, wo es von den Teppichen und meinem Sofa gierig aufgesaugt wurde.

Bei sonnigem Wetter konnten die Teppiche dann auch durchtrocknen. Während ich die Ziegel ausgeladen und gestapelt habe, trocknete das Sofa durch die Ofenwärme.

Das wichtigste Projekt ist also in diesem Jahr die Neueindeckung meines Daches.

Übrigens sind die Wühlmaushügel dieses Jahr noch zahlreicher, somit habe ich alleine mit deren Beseitigung zwei Tage Arbeit.
Im Dorf fluchen sie auch, da es dort auch einen Massenbefall gibt.
In der Vergangenheit war die Bevölkerung von Wühlmäusen verschont geblieben nun sind alle Grundstücke mit Hügeln überhäuft.

Donnerstag, 11. März 2010

Spendenaktion

Heute traf die 27. Spende ein. Es ist die 5. in diesem Jahr und der Spender ist ein "Wiederholungstäter".
An dieser Stelle wieder einmal vielen Dank für die Unterstützung von "Wuehlmausland".

...........Fachwerkhaus


Es ist geschafft. Der Dachstuhl ist komplett entfernt. Wenn das Wetter mitspielt kommen nächste Woche die Deckenbalken raus und dann sind die Sandsteinmauern an der Reihe. Während der heftigen Schneefälle haben wir im Wohnhaus die Gas-Heizung stillgelegt und mit dem Ausbau der Leitungen und Heizkörper begonnen.
Wenn dann in Kürze die Abrissfirma kommt, hat die nicht mehr allzuviel Arbeit. Da wird sich der Besitzer über günstige Abrisskosten freuen können. So hat bei diesem Projekt "Jeder" etwas davon

Montag, 8. März 2010

Der Lesetipp zum Feierabend

Für die Freunde historischer Romane und mein Lesestoff der nächsten Abende.

Erreichbarkeit

Für die Kontakaufnahme wegen eines Besuchs bei mir in der "Einöde" habe ich nun mit Hilfe einer alten Kreuzyagi-Antenne und eines alten Mobiltelefons eine Alternative geschaffen, mich zu kontaktieren. Die beste Zeit ist zwischen 20.00 und 21.00 Uhr.
Es besteht allerdings keine Rückrufmöglichkeit.


Ich bin unter folgender Nummer erreichbar:
0033-(0)61 99 56 40 5

Blogeinträge wegen Wegfall des Internet

Da ich ja aktuell kein Internet mehr in meinem Refugium habe, schreibe ich nach guter alter Sitte wichtige Ereignisse handschriftlich auf und trage diese dann in meinen Blog nach.

Im übrigen muß ich mich jetzt erst wieder daran gewöhnen, keine Internetanbindung mehr in meiner "Wildnis" zu haben, hatte ich doch in den letzten zwei Jahren viele neue Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch genutzt.

Wetter und mehr




Die nächtlichen Temperaturen lagen bei -16°C und so habe ich mein warmes Bett mehrmals verlassen, um den Ofen auf Betriebstemperaturen(Es dauert immer mindestens 2Tage, um das ausgekühlte Haus komplett durchzuwärmen) zu halten. So konnte ich dann mein Frühstück auch bei "molligen" 9°C einnehmen. Danach begann ich mit der Lawinenschaufel die enormen Schneeberge am Kellergang und auf der Terrasse abzutragen. Es pfiff ein starker Wind, der die vorherrschende Kälte noch verstärkte.
In den vergangenen Tagen hat sich im Umfeld des Refugiums auch einiges verändert. So ist der große Hackschnitzelberg abgetragen und der Strommast, der im Spätsommer aufgestellt wurde, ist nun in Betrieb. Auf der "Nordweide" sind wieder einmal die Wildschweine durch den Stacheldrahtzaun gebrochen und haben einigen Schaden angerichtet. Ich muß den Stacheldraht nun doch noch zusätzlich zu den Krampen mit Bindedraht befestigen, da sie es immer schaffen, diese Metallkrampen aus dem Holz zu reissen.

Wenn ich es dann wieder von hier mit Kangoo und Anhänger, auf den noch mehr vereisten Strassen wegschaffe, geht es es morgen früh mit den Arbeiten am Fachwerkhaus weiter.
Die Balkendecke mit Lehmgefach muß noch runter und dann warten die Sandsteinmauern auf ihren Abriss. Vielleicht baue ich damit ein neues Hochbeet aus Sandsteinen.

Sonntag, 7. März 2010

Die nächste Ladung Dachziegel


Heute machte ich mich dann mit einem PKW-Anhänger voller Dachziegel, auf den Weg zu meinem Refugium. Die Anreise war sehr anstrengend, da die Landstraßen teilweise noch Eispisten waren.
Das Hexenhaus selber konnte ich nicht direkt anfahren, da Schneeverwehungen von ~50cm, den Anfahrtsweg blockierten. Bevor ich mit einer Lawinenschaufel den "Lagerplatz" vom Schnee befreien- und die mitgeführte Fracht mit einem Schubkarren entladen konnte, heizte ich zuerst noch meinen Ofen an, da im Haus selber die "angenehme Temperatur" von -4°C herrschte.

Samstag, 6. März 2010

Noch mehr Reduzierung

Nun habe ich in meiner Lebensweise eine weitere Reduzierung durchgeführt. Nach dem Verzicht auf den Einsatz eines Kühlschrankes habe ich nun ab sofort auch kein Internet mehr in meinem Refugium. Die jährlichen Kosten von ca. 400€ (Vorauszahlung für 1 Jahr)für den Satellitenzugang müssen zusätzlich erwirtschaftet werden, dieses ist für mich nicht mehr machbar und so verzichte ich darauf.

Zukünftig wird also die BLOG-Pflege und die Beantwortung von eMails etwas dauern, da ich einen Internetzugang nur sporadisch haben werde.

Meine "SKYPE"-Kontakte kann ich dann leider auch nicht mehr pflegen.

Es waren zwei interessante Jahre mit der Internetanbindung, aber auch gleichzeitig ein echtes Ärgernis, da der Satellit ständig überlastet war.

Die Kosten- Nutzenrechnung stimmt also überhaupt nicht.

Spendenaktion

Heute hat mich die 3. Spende des Jahres 2010 erreicht. Vielen Dank an dieser Stelle an die Spenderin mit der Nummer 26 für die Unterstützung von "Wuehlmausland"

Und schon wieder heftiger Schneefall

Heute wollte ich eigentlich die nächste Fuhre an Dachziegeln zu meinem "Hexenhaus" bringen. Leider kann ich dieses, bedingt durch heftige Schneefälle nicht durchführen, da ich ohne 4x4 Antrieb und dem schweren Anhänger, mein Refugium nicht erreichen kann.

Dieses Jahr sind die Schneefälle wirklich besonders heftig und mein Zeitplan für die Gartensaison verschiebt sich immer mehr. Ich habe Arbeit ohne Ende und nur ein begrenztes Zeitfenster für die die Durchführung zur Verfügung.

Freitag, 5. März 2010

....Rückbau am Fachwerkaus





Heute haben wir nun die Fachwerkkonstruktion des Stallgebäudes entfernt. Mit Hilfe von Ratschengurten, Stemmeisen und diverser Hebeltechnik, haben wir die verzapften Balken aus ihrem Lager entfernt und auf die Erde befördert. Die ganze Arbeit war sehr spannend, da einige der Tragbalken sehr morsch sind und wir nicht unbedingt einen Unfall herbeiführen wollten.
Auf jeden Fall ist unser Tagesziel erreicht und einige Tonnen an Eichenbalken liegt nun auf dem Boden und wartet auf ihren Abtransport.
Übrigens waren alle Balken mit handgeschnitzten Holznägeln verzapft. Die alten Römer hatten schon Metall-Matrizen um die Produktion zu vereinfachen. Warum benutzten so etwas unsere Vorfahren nicht?

Wie auch immer- Nun ist Feierabend.

Dienstag, 2. März 2010

Und weiter mit dem Rückbau am Fachwerkhaus





Heute konnten wir nun die Dachsparren entfernen sowie das Fachwerk an der Aussenseite entkernen.
Morgen werden dann die alten Ziegelsteine gesäubert und für den Transport gerichtet. Es handelt sich hierbei um alte "Reichsziegel". Jetzt ist "Feierabend"- die Knochen sind müde. Waren es doch heute wieder einige Tonnen an Gewicht, die durch unsere Hände gelaufen sind.
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