Um je nach Jahres- und Tageszeit einen sonnigen Sitzplatz zu haben, habe ich beschlossen verschieden Sitzplätze die dem Stand der Sonne folgen anzulegen. So habe ich zukünftig zu jeder Tageszeit einen "Sonnenplatz"
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Donnerstag, 15. April 2004
Anlegen verschiedener Sitzplätze
Um je nach Jahres- und Tageszeit einen sonnigen Sitzplatz zu haben, habe ich beschlossen verschieden Sitzplätze die dem Stand der Sonne folgen anzulegen. So habe ich zukünftig zu jeder Tageszeit einen "Sonnenplatz"
Mittwoch, 14. April 2004
Geräte- und Holzschuppen
Ein eilig gebautes Gartenhaus dient mir als kleine Werkstatt. Im Schuppen daneben lagert der jeweilge Jahresvorrat an trockenem Brennholz. Dieser Schuppen wurde aus Sturmholz vom Orkan "Lothar" gebaut. Ein freundlicher Bauer nahm auf seinem Holztransporter eine grosse Tanne mit zum Sägewerk. So konnte ich eine grössere Menge Bretter preisgünstig produzieren lassen.
Montag, 9. Juni 2003
Mein VW-Syncro 16"

Meinen geliebten VW-Allrad-Bus musste ich verkaufen, da die Zulassung in Frankreich mit umfangreichen und kostspieligen Gutachten verbunden gewesen wäre. Bye, bye. Du hast mich viele Jahre mehr, oder weniger treu, auf vielen Reisen begleitet.
Als Nachfolger habe ich nun einen Renault Kangoo 1,9dti Bj. 2000, der im Sommer mit Salatöl betrieben wird und für die grobe Bauform enorm sparsam ist.
Der Stacheldraht wird gespannt
Als erste Massnahme gegen die heftige Wildscheinpopulation - Stacheldraht. Damit wird das komplette Gelände eingezäunt. Zum spannen des Drahtes verwende ich einen 1,5t-Handseilzug. Damit lässt sich der Stacheldraht stramm spannen und soll ein Eindringen / Durchbrechen der Wildschweine verhindern.
Donnerstag, 3. April 2003
Frühjahr 2003
Im Frühjahr 2003 besorgte ich mir eine große Menge von Akazienholzpfosten und begann diese auf dem inzwischen schon etwas gerodete Gelände einzugraben. Dieses war eine sehr mühselige Angelegenheit, da der Untergrund ja recht steinig ist. Mit Hilfe eines Handbaggers, Spaten und Brechstange ist es mir dann Stück für Stück gelungen. Die kahlen Stellen sind übrigens eingeebnete Wühlmaushügel.
Diese Wühlmäuse treten im Winter besonders stark auf. Es fallen ihnen dann leider immer wieder viele Pflanzen und Bäume zum Opfer. Sie sind auch für die Namensgebung des Geländes verantwortlich.
Ich benannte es Wühlmausland.
Sonntag, 1. Dezember 2002
Montag, 10. Juni 2002
Sommer 2002

Die Pflanzen zeigen sich in ihrer schönsten Pracht
Bin fast den ganzen Tag im Freien. Die Hängematte ist mein Ruheort.
Samstag, 8. Juni 2002
Montage der Photovoltaikmodule




Da es keine Stromversorgung zum "Wühlmausland" gibt, plante ich eine kleine Photovoltaikanlage zu installieren, um für mich wichtige Geräte mit Energie versorgen zu können.
Dazu mussten erst die nötigen Halterungen auf dem Dach befestigt werden. Dabei zeichnet es sich jetzt schon aus, dass es sich nur um ein "Hexenhaus" handelt, bei dem normale Leitern langen, um gefahrlos zu arbeiten.
Mittwoch, 1. Mai 2002
Der Anfang meines neuen Projektes
Im Jahr 2001 stieg ich aus meinem bisherigen Leben um in einen neuen Abschnitt, der mir in den kommenden Jahren viel Freude, Schweiss und sammeln von Erfahrung bescheren wird.
Das Land um mein "Hexenhaus" war Jahrzehnte nicht bewirtschaftet, oder gepflegt worden. Es wartete also viel Arbeit auf mich um den Urwald etwas zu lichten und genügend Freiraum für Mensch, Tier und Pflanzen zu schaffen.
Das Jagdhaus selber verfügte über eine provisorische Wasserversorgung mittels eines 1000l-IBC Tanks, der erhöht stand. Diese Wasserversorgung war auf keinen Fall wintertauglich. Ich reaktivierte den Tiefbrunnen und stellte einen 300l Wassertank im Keller auf. Mithilfe einer Tauchdruckpumpe in ~14m Tiefe die den Wassertank befüllt und nachgeschaltetem Hauswasserwerk konstruierte ich die neue Wasserversorgung. Da der Brunnen im Hochsommer manchmal nur noch wenig Wasser liefert, verfüge ich über eine kleine Reserve. Im Notfall kann ich mit Wasser von einem in der Nähe gelegenen Bach und einem Wasserfilter den Wassertank nachfüllen. Das ganze Lebensprojekt soll auf jeden Fall so konzipiert werden, daß ein Leben ohne Elektrizität und Maschinenpark gelebt werden kann.
Die benötigte Ausrüstung für ein einfacheres Leben konnte ich bei einem Ausrüster erwerben, den ich durch Zufall im Internet gefunden habe. Da konnte ich Petroleumlampen, Waschbrett und andere Haushaltsgegenstände erwerben, die ich sonst nur im Antiquitätenhandel zu finden glaubte.
Das bin ich

An einem bitterkalten Januartag im Jahr 1956, erblickte ich im badischen Karlsruhe das Licht der Welt. Schon früh war meine Abenteuerlust vorhanden. In meiner schulfreien Zeit war ich meistens in der Natur unterwegs um mit Freunden irgendwelche abenteuerlichen Unterkünfte zu bauen, oder selbstgebaute Flösse auf der nahen Alb zu erproben. Mit meinem ersten Auto, einem R4 machte ich dann auch gleich die ersten großen Fahrten. Später folgten dann Fernreisen mit der inzwischen vorhandenen Familie im umgebauten Unimog Typ 404S. Über Unimog Typ416, Geländewagen mit Dachzelt, Pickup mit Wohnkabine landete ich schliesslich bei meiner neuen Leidenschaft- den Schlittenhunden. In meinem Fall waren es Alaskan Malamutes, die "Frachtlokomotiven des hohen Nordens". Mit diesen Hunden unternahmen wir ausgedehnte Wintertouren im naheliegenden Frankreich, Österreich, Tschechien, etc. Später wurde daraus dann sogar eine Geschäftsidee. Ich betrieb einen damals noch seltenen Ausrüstungsshop für Outdoorausrüstungen und Schlittenhundezubehör mit angegliederter Möglichkeit für Winterreisen und Wintersurvival mit Schlittenhunden.
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