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Dienstag, 25. Februar 2014

Ich lebe noch

Das neue Jahr ist schon einige Wochen alt und in meinem Blog gab es nichts "Neues" zu lesen.

Was war passiert?

Ende Oktober war ich bezüglich meiner Schulterverletzung bei einem neuen Orthopäden. Die Diagnose, daß die Schultersteife weitere zwölf Monate andauern kann, hat mich ziemlich frustiert. 
Die Blockade (Frozen Shoulder) und die Schmerzen an der gerissenen Sehne schränken mich völlig ein. Lohnarbeiten sind nicht durchführbar. Der notwendige Brennholzvorrat kann nicht aufgefüllt werden. Dieser Zustand und die trübe Jahreszeit verursachten bei mir ein seelisches Tief.

Das Projekt "WÜHLMAUSLAND" liegt nun schon das zweite Jahr im Dornröschenschlaf.
Wie soll es weitergehen? Die Beantwortung lässt noch auf sich warten. 


Sponsoren zur Erhaltung und Weiterenwicklung von "WÜHLMAUSLAND" dürfen sich gerne melden.


Was ist in der vergangenen Zeit passiert?

Weihnachten 2013 auf "Wühlmausland" wurde nach 11 Jahren wieder einmal mit einem kleinen Christbaum und "echten Kerzen" gefeiert. Leider gab es auch in den Nordvogesen keinen Schnee.
Das traditionelle Silvester-Essen (Raclette) wurde wie in den vergangenen Jahren wieder mit Teelichtern beheizt.



Tierische Nachbarn:

Neue tierische Nachbarn haben sich auf unbestimmte Zeit eingefunden.

Eines Tages waren sie plötzlich da. 
Zwei Hochlandrinder, die von einer Weide des "National Parks Nordvogesen" ausgebrochen sind. 
Bis dato konnten sie nicht eingefangen werden. Bei den beiden Rindern handelt es sich um Ochsen, welche von Tag zu Tag zutraulicher wurden.

Hackerangriff:

Ohne Internet hatte ich von dem "Diebstahl" der Email-Adressen nichts mitbekommen.
Als ich wieder eine kurze Internetmöglich nutzen konnte, prüfte ich sofort meine "Mail Accounts"-
Leider gehörte ich zu den Betroffenen. 
Da bei einem kompletten Virencheck (24h-Dauer) meines Notebooks zusätzlich noch drei heftige Trojaner gefunden wurden, entschloss ich mich auch erst Mal das Internet zu meiden und nach alternativen "Surfmöglichkeiten" zu suchen, die nicht von einem Hackerangriff betroffen werden können.

Meine Alternative besteht nun aus einem "Raspbeery Pie"- einem Miniaturcomputer, der mit einem Linux-system läuft, welches sich auf SD-Karte befindet ( Danke für dieses Geburtstagsgeschenk). Zurzeit arbeite ich mit "BERRYBOOT", da ich mit diversen Linux-Distributionen experimentiere. Ein Bios ist bei diesem Rechner nicht vorhanden. Solch ein Mini-Rechner gibt es schon ab € 35,00 . Die Leistungsaufnahme liegt bei ca. 3,0 Watt ( 5V-USB-Netzteil). Ideal für den Betrieb an einer PV-Anlage.
Die Benutzung des Internetbrowsers funkioniert natürlich nicht in rasanter Geschwindigkeit, aber für mich ausreichend schnell genug, da ich ja über genügend Zeit verfüge.


Interessantes Projekt:

Bei der Internetrecherche habe ich folgende interessante Hompage entdeckt: "Das Gleichspannungshaus".
Der Betreiber dieses Videoblogs möchte sein Haus zukünftig komplett mit 12V-Gleichspannung betreiben.
Auf jedenfall sehr lesenwert. 


Vom Leben im Wald:

war vor Jahren der Titel mein erster Beitrag im alten SV-Forum. Nun wird sich meine Wohnlage ändern. In den nächsten Monaten ist es dann nur noch Waldrandlage.

Die Nachbarparzelle wurde verkauft. Der neue Besitzer wird alle Bäume darauf fällen, um Platz für sein grosses Brennholzlager zu schaffen. Es gibt Vor-und Nachteile. Es wird durch die Brennholzproduktion lauter werden. Dafür habe ich dann im Winter schon die Morgensonne am und ums Haus. Das ganze Klima wird sich ändern. Die Windbremse fällt weg und die Pflanzen haben andere Wachstumsbedingungen.


Dienstag, 29. Oktober 2013

aus der Reihe Gegenstände meiner Lebensweise - der Pyrolysekocher

Es sind nun wieder einige Wochen ins Land gezogen, wo ich meinen Blog vernachlässigt habe-gibt es doch bedingt durch meine Unfallfolgen nichts interessantes zu berichten. Auf meiner alten Canon Cam habe ich noch Bilder und Videos entdeckt, über die ich noch keinen Beitrag geschrieben habe.

Eine meiner letzten Anschaffungen im Jahr 2012 war ein Pyrolysekocher. Nachdem ich einige Experimente mit Konservendosen probiert hatte, entschloss ich mich einen "Sampada" Pyrolysekocher (produziert in Indien) anzuschaffen. Mit diesem experimentierte ich einige Tage herum um optimale Füllmengen, Brennmaterial, Feuchte des Brenngutes und Brenndauer zu ermitteln.

Es war ja auf jeden Fall geplant, so viel Biokohle wie möglich zu produzieren und dabei noch sinnvoll die Flammen des Holzgases zu nutzen, um z.B. Kartoffeln zu garen und Brauchwasser zu erhitzen, welches dann in einem Isoliergefäss gespeichert werden sollte. Die Pflanzkohle wird ja nach Impfung mit EM- zur Produktion von Terra Preta verwendet.

Ich hatte anfänglich nicht genug trockene Äste zur Verfügung. Darum füllte ich die Brennkammer halb mit herkömmlichen Holzpelets auf, um dann mit beginnender Pyrolyse ständig feuchte Astabschnitte (Baumschnitt) mit einer Restfeuchtigkeit von ca. 50% nachzulegen. Im Nachfolgenden Video sieht man sehr gut, wie das entstehende Holzgas noch unverbrannt unter den Flammen sichtbar ist. Die Verbrennung ist völlig rauch- und geruchslos.



Im schwarzen Topf befanden sich 5l Wasser, welches in 15min zum Sieden gebracht wurde.


Nächstes Experiment:
ein alter "Einwecktopf" wurde mit Holzabschnitten befüllte und auf dem "Sampada-Kocher" zur "Pyrolisation" gebracht. Das sichtbare Rauchgas sollte aber unbedingt durch ein aufgebrachtes Rohr in der der "Thermometer-Öffnung" des Deckels zum Abbrand gebracht werden.

Fazit.:

ein richtig durchdachter Pyrolysekocher ist eine Anschaffung wert.
Im Hinterkopf habe ich z.B. den Austausch des "Rocketstove-Boiler" Unterbaus durch einen geigneten "Pyrolysekocher".
An kühlen Herbstagen dient ein Pyrolysekocher auch als rauchfreier Terrassen- Gartenofen.

Mittwoch, 28. August 2013

Baupläne für Rocketstoves

Paul Wheaton, der "Guru" der Rocket Stove Scene, hat vier DVDs mit umfangreichen Infos und Bauplänen über diesen Ofentyp produziert. Der Film lässt sich auch als bezahlbaren Stream anschauen.

http://vimeo.com/ondemand/3889/72016921

Selbstversorger- und Permakulturscene im Internet

Beim lesen einiger Internetforen die sich mit dem Thema "Selbstversorgung und Permakultur" befassen, fällt mir immer häufiger auf, wie so manche Zeitgenossen mit erhobenem Zeigefinger schreiben. So sind z.B. Kunststofflager- und Vorratsbehälter ganz verpönt. Der Einsatz von Aluminium wird gar nicht geduldet.

Ich versuche ja weitgehenst nachhaltig zu leben und somit werden auch unsinnige Anschaffungen gar nicht getätigt und Vorhandenes benutzt, oder umgenutzt.

Bei mir sind z.B."Tupper Artikel" seit den späten 70ern im Einsatz. Warum soll ich diese Dinge entsorgen?
Neue werden natürlich keine angeschafft.

Bei baulichen Tätigkeiten (z.B. Kantenschutz) verwende ich gerne "Aluprofile", die sich in meinem Metallfundus befinden. Dieser wird auch immer wieder durch gesammelte Abfallstücke ergänzt.

Ich denke "Jeder" sollte es für sich selbst wissen, was für ihn zu seinem eigenen "Selbstbestimmten" Leben gehört und aufhören "Andere" immer zu reglementieren.

Bei einigen Forenteilnehmern habe ich auch, gemessen an der Anzahl ihrer Beiträge, den Eindruck, dass sie ihr Leben nur im Internet verbringen. Genügend Zeit kann da für ein SV-Leben gar nicht mehr zur Verfügung stehen. In diesem Sinne "Leben und leben lassen"

Weitere Empfehlungen

Ein Buch für "Terra Preta Einsteiger"



für die EM-Einsteiger:




Hier gibt es gesammelte Infos über diverse Rocketstoves und Permakultur:

http://www.youtube.com/user/paulwheaton12/featured


Bücherempfehlung

Für die angehenden SVler mit Balkongarten:



Für den Neueinsteiger im Biogarten:



und



und für den Permakultur-Einsteiger:





Wieder ein Lebenszeichen

Einige Wochen sind seit meinem letzten Posting verstrichen und somit gebe ich für die "Nicht-Facebookler" ein kurzes Lebenszeichen.

Bezüglich meiner Schulterverletzung hat sich in den letzten drei Wochen keine weitere Verbesserung gezeigt.
Also heisst es weiter geduldig abwarten, bis die Schulter wieder "aufgetaut" ist. Wird ja schliesslich auch als "Frozen Shoulder" bezeichnet.

Somit hatte in den zurückliegenden Wochen viel Zeit, um in Buchläden und deren Lesecken entspannte Lesestunden zu verbringen. Es werden also einige Buchempfehlungen folgen.

Toll finde ich auch die immer häufiger anzutreffenden "öffentlichen Bücherschränke", aus denen sich Bücher entnehmen lassen und auch nicht mehr benötigter Lesestoff eingestellt werden kann.

Donnerstag, 27. Juni 2013

NeuerWasserfilter

Meine neuer Wasserfilter

Diesen Wasserfilter hatte ich im Herbst noch vor meinem Unfall erworben, um für die ursprünglich geplanten Seminare in diesem Jahr immer genügend Trinkwasser zu haben.
Einige von euch kennen ja noch meine "Survivallösung" mit der "Luftdruck-Entkeimung" im Kanister.
Mit dieser dauert die Entkeimung grosser Mengen Wasser aber einfach zu lange.

Einen Erfahrungsbericht wie sich diese gekaufte Filterversion im täglichen Einsatz bewährt, wird es aber erst zu einem späteren Zeitpunkt geben können.

Eine weitere Waldfrau




Mittwoch, 26. Juni 2013

Hochbeet aus Metall

Eine interessante Idee um ein Hochbeet zu bauen.


http://youtu.be/FdNoRpjcShQ   (leider lässt sich das Video nicht einbetten)






Für die Innenseite wird Kunststoff-Noppenfolie (Fundamentfolie) benötigt, welcher sicher auf mancher Baustelle vor dem Müllcontainer gerettet werden kann. Wenn dieser dann auf der Aussenseite noch durch eine Strohmatte, etc. abgdeckt wird, ist die Haltbarkeit wegen der UV-Strahlung auch länger.

Mein eigenes Hochbeet hat ja nur wenige Jahre gehalten, da sich Rossameisen eingenistet hatten und die Holzkonstruktion komplett zerlegten.

Überhaupt sind im Wühlmausland jegliche Holzkonstruktionen immer von Ameisen bedroht.

Bücher

Da ich ja sehr viel Zeit zum lesen habe, sind mir folgende Bücher besonders aufgefallen:













Hinweis:

Ich habe die Infos von Amazon übernommen. Natürlich lassen sich diese Bücher im örtlichen Buchhandel erwerben, oder im günstigsten Fall schon als Gebrauchtware.

Dienstag, 25. Juni 2013

passiv Kühlschrank

Hier eine Anleitung zum Bau eines alternativen Kühlschrankes.


Mehr Infos zur Funktionsweise  klicken

....... Lebenszeichen

Viele Wochen sind seit meinem letzten Posting vergangen und so möchte ich ein erneutes Lebenszeichen senden.
Der Heilungsverlauf meiner steifen Schulter geht bekanntlich sehr langsam voran. Umso schwerer war es für mich in den vergangenen Wochen die übliche Gartenarbeit (Sähen /pflanzen) nicht durchführen zu können.
Mindestens ein Jahr "Auszeit" aus dem liebgewonnenen "Wühlmausalltag ist nur schwer zu akzeptieren.

Die Leseranzahl meines Blogs ist deutlich gesunken-gibt es ja auch nicht spannendes zu berichten.
Es ist so wie im richtigen Leben. In Notzeiten sind die meisten deiner Freunde plötzlich verschwunden.

Wie auch immer, werde ich an dieser Stelle sporadisch Beiträge schreiben. Lesetipps, technische Artikel, etc. die für "Selbstversorger", oder  "Andersdenkende" geeignet sind. 


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